Über mich

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Kunst und Design, Psychedelia und Indie-Musik (von den Sixties bis heute), Natur, Literatur, Die Ostsee, Strände mit Steinen zum Bemalen, Pop Art, Philosophie. Lieblingsgruppen wie Grateful Dead, 13th Floor Elevators, Brian Jonestown Massacre stehen stellvertretend für meinen Musikgeschmack.

Dienstag, 16. Januar 2018

Der Sohn des Donnergottes von Arto Paasilinna
Mein Lieblingsbuch von Arto Paasilinna, obwohl ich alle sehr gut und witzig finde. Aber dieses setzt allem die Krone auf. Genau mein Ding.

Sonntag, 14. Januar 2018

Viv Albertine "A typical girl". A memoir

Wer sich für Popmusik interessiert, muss dieses Buch unbedingt lesen. Macht Riesenspass! Leseprobe ist im Link enthalten.

Und hier doch wieder eine Musikempfehlung:

Long strange trip. Besprechung im Rolling Stone

Da ich schon immer ein Fan der Grateful Dead war, ist dieser Dokumentarfilm einfach ein absolutes Muss. Bin erst mittendrin (im Gucken) und schon sehr begeistert.


Sonntag, 7. Januar 2018


Cover: Neue Vahr Süd Neue Vahr Süd von Sven Regener

Wenn einer Sven Regener nicht kennt, unbedingt lesen. Es ist dermaßen witzig, dass man durchgeschüttelt wird vor Lachen. Hier ist der zweite Band der Lehmann-Trilogie, den ich einfach umwerfend fand (wie alle Lehmann-Bücher, die als Buch sehr viel witziger sind als die Verfilmung). Den Inhalt können Rezensenten besser als ich erklären, aber die Zeit, in der der Roman spielt (versiffte Wohngruppen, K-Gruppen etc.) habe ich ja nun auch miterlebt, d.h. kann es nachvollziehen. Jedesmal wenn ich an dem Schild in Bremen "Vahr" vorbeifahre, muss ich lachen.


Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 05.10.2004

Susanne Ostwald mochte schon Sven Regeners erstes Lehmann-Buch und freut sich nun über den "zum Glück doppelt so dicken" Nachfolger, der ja eigentlich ein Vorläufer ist. Regener erzählt, wie Frank "Frankie" Lehmann Anfang der achtziger Jahre zwischen Bundeswehr und ideologietrunkenen Freunden zu überleben versucht. Wie schon im ersten Roman, frohlockt die Ostwald, sind Regener "hinreißende Milieubilder" gelungen, mit gewohnt "ins Absurde kippenden Dialogen". Die Zwiegespräche Lehmanns mit sich selbst und der "detailgenau" beobachteten Außenwelt sind dabei nicht bloßer Selbstzweck, die "liebevoll gedrechselten" Szenen vermitteln dem Leser vielmehr einen vielseitigen Einblick in eine Zeit, als die Ideologien der sechziger Jahre gegen einen neuen Pragmatismus eingetauscht wurden, so Ostwald. Mit Hilfe seines "trockenen Sprachwitzes" und der Meisterschaft in der "Kunst der intelligenten Unterhaltung" schafft es der Autor so, die unterschiedlichsten "Splitter der Zeit" zu einem "spektralen Gesellschaftsbild" zusammenzufügen, schreibt die begeisterte die Rezensentin.

eßlich nicht nur Schriftsteller ist, sondern auch Sänger und Texter der Band "Element of Crime". Rezensentin März ist von Regener schon angetan ("kein Mann, der sich im zweiten Gang ausruht"), von seinem Roman aber ist sie ganz und gar verzückt. Einen "bedeutsamen Zeitroman" habe Regener vorgelegt. Und "gelacht wie wahnsinnig" habe sie auch bei der Lektüre. Denn in Sachen "gewaltiger Komik" könne der Roman durchaus mit dem Vorgänger "Herr Lehmann" mithalten, und was "Erkenntnisreichtum", "sittenmalerische Fülle" und "historische Komplexität" angeht, sei der Vorgänger gar um "einiges" übertroffen. Regener erzählt die Vorgeschichte seines Protagonisten Frank Lehmann, zehn Jahre vor der Handlung des ersten Romans. Lehmann hat gerade in Bremen seine Ausbildung beendet und wird nun zur Bundeswehr eingezogen; parallel dazu nimmt er ein Zimmer in einer "vermüllten Männer-WG", in der drei K-Gruppen-Mitglieder wohnen, und pendelt nun zwischen "Kaserne" und "Genossen". Darin sieht Rezensentin März die beiden "Repräsentanzpole der Bundesrepublik" skizziert und bejubelt die "literarische Goldgrube", die Regener aus der "Fusion dieser Gegenwelten" gezaubert habe und in einem "großartigen Finale" kulminieren lasse. Ferner empfindet März die Figur des Herrn Lehmann auch als überzeugende "Verkörperung des geschichtlichen Widersinns". Und sie bewundert die "Eleganz der Unauffälligkeit" mit der Regener eine tiefe, "satirisch nachgetönte Archäologie der Bundesrepublik" in "populäre Formen" und Pointen zu kleiden verstehe.

Ursula März verknüpft ihre Rezension mit einem Porträt Sven Regeners, der schließlich nicht nur Schriftsteller ist, sondern auch Sänger und Texter der Band "Element of Crime". Rezensentin März ist von Regener schon angetan ("kein Mann, der sich im zweiten Gang ausruht"), von seinem Roman aber ist sie ganz und gar verzückt. Einen "bedeutsamen Zeitroman" habe Regener vorgelegt. Und "gelacht wie wahnsinnig" habe sie auch bei der Lektüre. Denn in Sachen "gewaltiger Komik" könne der Roman durchaus mit dem Vorgänger "Herr Lehmann" mithalten, und was "Erkenntnisreichtum", "sittenmalerische Fülle" und "historische Komplexität" angeht, sei der Vorgänger gar um "einiges" übertroffen. Regener erzählt die Vorgeschichte seines Protagonisten Frank Lehmann, zehn Jahre vor der Handlung des ersten Romans. Lehmann hat gerade in Bremen seine Ausbildung beendet und wird nun zur Bundeswehr eingezogen; parallel dazu nimmt er ein Zimmer in einer "vermüllten Männer-WG", in der drei K-Gruppen-Mitglieder wohnen, und pendelt nun zwischen "Kaserne" und "Genossen". Darin sieht Rezensentin März die beiden "Repräsentanzpole der Bundesrepublik" skizziert und bejubelt die "literarische Goldgrube", die Regener aus der "Fusion dieser Gegenwelten" gezaubert habe und in einem "großartigen Finale" kulminieren lasse. Ferner empfindet März die Figur des Herrn Lehmann auch als überzeugende "Verkörperung des geschichtlichen Widersinns". Und sie bewundert die "Eleganz der Unauffälligkeit" mit der Regener eine tiefe, "satirisch nachgetönte Archäologie der Bundesrepublik" in "populäre Formen" und Pointen zu kleiden verstehe.

Mittwoch, 3. Januar 2018

Spiegel-Rezension über "Glückstage in der Hölle"
Wieder eins meiner absoluten Lieblingsbücher, die ich immer wieder lesen kann, die Autobiographie von Marc Oliver Everett. Es ist witzig und tragisch, hat viel Musik zu tun und deren Industrie und ist kein bißchen kitschig.  Spaß haben, lesen. Ich weiss noch, als ich das Buch vor ein paar Jahren im Schwimmbad gelesen habe, erntete ich viele befremdliche Blicke als ich laut lachen musste. Obwohl ich finde, man sieht doch, wenn jemand liest und sich dabei köstlich amüsiert.

und hier noch ein Song der Eels, den ich unheimlich mag

Friendly Ghost von den Eels und noch das andere meiner Eels favourites:
I like Birds von den Eels

Hiervon habe ich sogar ein T-Shirt!


Montag, 1. Januar 2018

Gale Garnett Blue Girl - Rezension in Perlentaucher

Dieses Buch habe ich regelrecht verschlungen und zum Teil auch Tränen gelacht. Ich glaube, mir liegen witzige Bücher sehr (davon gibt's an dieser Stelle später mehr Empfehlungen), aber die kann ich halt nicht immer lesen (oder hören), weil es wirklich schlecht für meine Schlaflosigkeit ist. Gale Garnett (die Autorin) war ein kreatives Multitalent. Später habe ich dann auch herausgefunden, dass sie in den Sixties richtig gute Musik gemacht hat.

Gale Garnett "We'll sing in the sunshine" 

Dieser Song war sogar hier ein Hit.

Als nächstes Buch möchte ich "Lola Bensky" herausheben. Ich lese die Autorin (Lily Brett) wahnsinnig gern. Mit Lola Bensky habe ich halt angefangen, und dieses Buch ist eins meiner Lieblingsbücher. Hat auch ein bißchen mit der Umgebung zu tun (Rockgeschichte). Deutschlandfunk ist übrigens auch mein Lieblingssender bei "richtigem Radio". Außer den einschlägigen Streamings natürlich. Beim Deutschlandfunk habe ich schon den einen oder anderen guten Tipp für mich bekommen.

Lola Bensky von Lily Brett - Besprechung im Deutschlandfunk




Sonntag, 31. Dezember 2017

Blownout "New Cruiser" 


Das letzte Musikstück hier im Blog. Passt gut, weil heute Jahresende ist. Toller drone!! Und schön lang, wie es sich für ein solches Stück gehört.

Also, ich mache hier jetzt doch weiter, aber in einer etwas anderen Form. Und zwar kann ich ja nachts so schlecht schlafen und lese und höre deshalb soviele Bücher. Die meisten sind zwar nicht mehr die neuesten, aber ich selbst bin ja auch auf Rezensionen angewiesen um rauszufiltern, welche Bücher ich mir besorge (zum Beispiel über re-buy oder den Lions Club). Ich lege oft welche an die Seite, weil mir der Schreibstil nicht gefällt, schlampig lektoriert wurde o.ä., und dann ist es nicht so teuer, weil ich die Bücher günstig bekomme. Letztendlich ist ja nun alles Geschmacksache, wie Musik auch.

Hier nun meine ersten Buchtipps:

Juli Zeh "Unterleuten"

Großartig, page turner inklusive. Ein bißchen was von jedem, sehr spannend.
Das neue Buch liegt hier auch schon, aber erst lese ich was anderes.

Schon mal übers Essen nachgedacht? Hier ist das absolute Muss:

Karen Duve "Anständig essen".

Und weil ich Duve so gern lese, gleich eine andere Empfehlung (Für Feministinnen oder solche, die zumindest Verständnis dafür haben)

Karen Duve "Macht

Ein  von Rezensenten gehasstes Buch (zu plakativ, reaktionär, extrem usw), das wir uns von Charly Hübner haben vorlesen lassen (Hörbuch). Und: wir fanden es spannend und auch, dass es in einer Zeit spielt, die nicht so wahnsinnig weit in der Zukunft liegt.


Freitag, 1. Dezember 2017




Dies ist der "Wächter"
Und jetzt noch was von mir (ist die Clematis, die sich um den Pfahl schlängelt, nicht süß?)